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51,10 € |
+0,65 € |
+1,27 % |
22.04/17:35 |
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WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006202005 |
620200 |
- € |
- € |
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Salzgitter-Aktie: Review Q2 bzw. H1 - Lage ist besser als Stimmung 15.08.2012
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Marc Gabriel, Analyst vom Bankhaus Lampe, bewertet die Aktie von Salzgitter (ISIN DE0006202005 / WKN 620200) unverändert mit dem Votum "kaufen".
Salzgitter habe die Q2- bzw. H1-Ergebnisse bekannt gegeben. Während die Stahlsparte mit einem Vorsteuerverlust von 97,8 Mio. Euro zum Halbjahr unverändert rote Zahlen schreibe, hätten alle restlichen Bereiche mit positiven Vorsteuerergebnissen zum Halbjahresergebnis beitragen können. Aufgrund von höheren Steuerzahlungen sei der Nettoverlust etwas höher als erwartet ausgefallen.
Erfreulich würden die Analysten insbesondere auch die Trendwende im Technologiebereich sehen. Hier hätten Auftragseingang (+24% yoy), Umsatz (+13% yoy) und Ergebnis zum Vorjahr deutlich zulegen können. In H1 sei ein EBT von 2,6 Mio. Euro erzielt worden, während im Vorjahr noch 17,7 Mio. Euro Verluste verbucht worden seien.
Der Röhrenbereich habe mit 8,3 Mio. Euro zum Halbjahresergebnis vor Steuern beitragen können, nachdem in Q1 noch ein Verlust von 9,6 Mio. Euro infolge des geplatzten Iran-Auftrags ausgewiesen worden sei.
Dank eines guten internationalen Handelsgeschäfts habe das EBT im Handelsbereich bei 27,6 Mio. Euro gelegen. Der Vorjahreswert von 38,2 Mio. Euro sei durch Windfall beflügelt worden. Da Wettbewerber hier deutlichere Einbußen hätten hinnehmen müssen und sogar Verluste ausgewiesen hätten, sei dieses Ergebnis positiv zu bewerten.
Sowohl der Dienstleistungsbereich mit 10,2 Mio. Euro (+22% yoy) vor Steuern als auch die Beteiligung an Aurubis (ISIN DE0006766504 / WKN 676650) (+34,6 Mio. Euro Nachsteuergewinnbeitrag) hätten abermals überzeugt.
Die Überkapazitäten in Europa würden Salzgitters Geschäft wesentlich im Träger- und Spundwandgeschäft betreffen. Neben einer notwendigen Marktkonsolidierung sehe der Konzern intern ebenfalls Optimierungsbedarf, um wieder profitabel zu werden. Im Bereich Qualitätsflachstahl hingegen sehe sich Salzgitter gut aufgestellt. Der Konzern sehe auch keine Notwendigkeit zur Kurzarbeit.
Auch wenn die Analysten die Chancen für Preiserhöhungen bei Stahl in 2012 als gering ansehen würden, so könnten rückläufige Erz- und Kokskohlepreise wenigstens zu einer leichten Verbesserung der Marge in H2 führen. CEO Fuhrmann sehe eine Ergebnisverbesserung im Stahlbereich im saisonal schwächeren Q3 gegenüber Q2. Dennoch werde die Stahlsparte 2012 in der Verlustzone bleiben, sodass das EBT 2012 im Konzern im unteren bis mittleren zweistelligen Millionen Euro-Bereich liegen werde.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe bestätigen die Kaufempfehlung für die Salzgitter-Aktie mit dem Kursziel von 39,00 Euro auf Basis des Mittelwertes aus Peer-Group und DCF-Analyse. (Analyse vom 15.08.2012) (15.08.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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